Ausmarsch am 10. Februar nach Derichsweiler

Was ist denn mit Bernd los? Wem bietet er diese Rose an? Etwa mir?

Wer Spaß am Leben hat, hat auch Spaß im Leben. (© Ernst Ferstl)

 

 

Den Spaß konnte man am Sonntag, 10. Februar bei den Ausmärschen der Bösen Buben zusehends bemerken, trotz dass man eher verhalten und in Warteposition lauernd gestartet war.

 

 

Das Wetter hatte für uns Rheinländer wahrlich alles andere als Spaß übrig, wie heißt es doch in dem berühmten „Campinglied“ von Karl Berbuir: „Un et rähnte wie en Bies,    ……un do kanns dann nit eraus em Rähn“.

 

 

Trotz des miesen und stürmischen Wetters machten sich die Bösen Buben, zusammen mit den beiden Damenschowtanzgruppen „Pap de Mul“ und „Burgelfen“ auf den Weg. In Derichsweiler angekommen, erhielten wir zudem noch die Mitteilung, dass sich unser Auftritt um eine halbe Stunde verzögern würde. Das ist bei den Biwak-Besuchen durchaus gängige Praxis (auch bei uns). Aber aus der halben wurde dann letztendlich eine ganze Stunde, da u.a. die „Wolleklöös“ aus Mausbach  (es sah aus, als wenn der ganze Ort auf der Bühne stünde) ein doch längeres Programm mitgebracht hatten, als man in Derichsweiler zugesagt hatte.

 

Und so nutzte man die Zeit, um Fotos zu machen. Mal als Gruppe....

Immer freundlich in die Kamera schauen.....

Ups, haben wir was vergessen? Wo habe ich nochmal neinen Lippenstift, meine Schminke........

He, du Fotograf, was guckst du so mit der Kamera...

oder auch mal als Einzelperson....

 

dabei den neuesten "Tratsch" us em Dörp weitergeben....

Aaahhh, da ist es ja, ich wusste doch, das ich es ins Körbchen gelegt habe...

Papa, mir ist so.....langweilig..... Mir auch, mein Sohn...


So wurde das Warten auf unseren Auftritt von den jeweiligen Akteuren ganz unterschiedlich aufgenommen. Denn unsere Pänz und die Jugendgarden waren extra für den Auftritt nach Derichsweiler gekommen. Und für die Kids gibt es nicht öderes als warten..warten ..warten.  Dabei nutzten die Kids diese Momente ganz unterschiedlich aus, manch einer foppte sich mit den anderen, man probierte aus, wie bequem ein Stuhl sein kann, unterhielt sich oder schlief an Mamas Schulter ein.

Die Erwachsenen schauten, teils begeistert, dem Programm zu, unterhielten sich mit Bekannten oder nutzen die Gelegenheit für ein Mittagessen, oder hübschten nochmals die Frisur auf...

Wann geht es denn nun endlich nach oben auf die Bühne, wir haben keinen Bock mehr zu warten.......

Aber dann kam endlich der Zeitpunkt, wo auch wir als Gesellschaft die Bühne erobern konnten.

 

Übrigens, das Verhältnis von Bösen Buben und Bösen Mädchen war an diesem Tag ganz eindeutig zugunsten der Mädchen ausgefallen. Frauenpower pur.

 

Häzzlich willkommen hier in Derichsweiler, leev Böse Buben und Mädchen. Vielen Dank sagen wir, trotz Verspätung.

 

Heute hatte unser designierter Vizepräsident Stefan wieder das Wort. Marc durfte wegen Elternzeit zu Hause bleiben. Jut so, dat nennt man "Job Sharing".

Nochmals ein herzliches Danke Schön an unsere Junioren, vor allem die Eltern, die ja ebenfalls die ganze Zeit im Zelt wartend verbringen mussten.

Ja wer ist denn da auf die Bühne gekommen, extra wegen Silvia.

Der "Sirtaki Man", der Neusse Reinhold. Im letzten Jahr hat er sich als Präsident von der Bühne verabschiedet, jetzt steht er wieder neben unserer Vorsitzenden und strahlt aus alle B.....

Oder hat der etwa auf unseren Mundschenk spekuliert? Da muss ich mal bei Silvia nachfragen....

Und endlich war Showtime angesagt, mit unseren liebreizenden Meerjungfrauen........den "Burgelfen".

Herzlichen Dank für euren Tanz, es war wunderschön.

Auch das Prinzenpaar hatte an diesem Tag wieder ihre Gesangsnummer im Gepäck und trug diese in gekonnter Manier vor.

Ja was war das plötzlich für eine Unruhe auf der Bühne? Während des Gesangsauftritts unseres Prinzenpaares darf sich der Adjutant, mit einer Blume bewaffnet, immer einer „Marie“ nähern, die diese Blume dann überreicht bekommt. Etwas faul, dachte Bernd sich nichts dabei, die Blume an Sabine von den Burgelfen zu überreichen. Aber da hatte er die Rechnung ohne Sabine gemacht, denn diese hat bei den Burgelfen die Funktion einer „Anstandsdame“ übernommen und mag es eigentlich nicht so sehr, von „Männern“ so überrascht zu werden. Dazu kam noch, dass sich Bernd mit seinem Outfit in den Haaren von Sabine verfangen hatte – oh, wie peinlich. Aber noch etwas störte Sabine dabei…. Statt einer Blume hätte sie lieber etwas nahrhaftes, z.B. ein Würstchen erhalten.  Darauf werden wir gleich nochmals zurück kommen.

 

Für unsere jüngere Schowtanzgruppe, "Pap de Mul" hatte die Zeit des Wartens nun auch ein Ende. Leicht dezimiert betraten sie dann die Bühne und heizten den Gästen so richtig ein.

Herzlichen Dank für euren Tanz, es war wunderschön.

Die Eltern unserer Junioren.

So dass war es aber für heute, lasst uns endlich nach Stammeln aufbrechen,

He, ich bin doch noch gar nicht ausgeschlafen, ihr könnt ruhig noch ne Stunde weitermachen! So jedenfalls könnte unser jüngster Tänzer gedacht haben. Aber leider ging es für ihn weiter nach Schlich. Antonia und Sascha hat es sichtlich gefallen.

 

Ausmarsch am 10. Februar nach Huchem Stammeln

 

So ging es dann mit einstündiger Verspätung Richtung Huchem Stammeln. Dort wäre unser Auftritt eigentlich vor ca. 40 Minuten zu Ende gewesen, man schob uns dann aber noch zwischendurch ins Programm, mit Wartezeit.  Diese nutze man dann, um den ein oder anderen Kontakt zu pflegen und wieder aufzufrischen. So kam es  zu „Verschwesterungszenen“ mit den Seeräubern aus Obermaubach, denn deren „Bäuerin“ ist gut bekannt mit der Hofdame unserer Prinzessin. Es wurden Fotos gemacht und man tauschte sich noch über dieses und jenes aus, wünschte sich einen erfolgreichen Verlauf der restlichen Session und freut sich auf ein Wiedersehen.

 

Ja was macht die Hand von Sascha denn da  am Kostüm der Jungfrau? Hallo ? Was ist da los?

 

Ach so, er wollte nur den Sticker der jungen Dame bewundern....... Ja Ja......

Und wieder wurde die Zeit genutzt, Fotos zu machen.

Fotos, mal zu zweit, mal mit unserem Fahrer, mal unsere Fahnenträger unter sich, die Aktionen auf der Bühne, et Zepter, verschiedene Utensilien...usw..

Wieder durften wir auf die Bühne ziehen, wieder wurden wir vorgsetellt und erfreuten das "Publikum" mit unseren Darbietungen.

In Stammeln wurden die Auftritte unserer beiden Schowtanzgruppen in umgekehrter Reihenfolge vorgenommen.

Noch ein Schwätzchen unter Präsidentenkollegen......

Und dann folgte wieder der Gesangspart unseres Prinzenpaares. Ihr erinnert euch an Bernd? Sabine? Das Würstchen?    Das hatte Sabine nämlich keinem …… gesagt. Unser Bernd hatte auf der Fahrt nach Huchem Stammeln nämlich ein solches beim Verteilen im Bus übrig behalten (für schlechte Zeiten?) und konnte Sabine dieses prompt vor dem Mund hin und her wedeln. Erst geziert, dann doch zugebissen. Danke, für diese Performance. Wir haben kräftig drüber gelacht.

 

Nach unserem Einmarsch auf der Bühne wurden wir nicht schlecht überrascht, als es dann hieß, Bärbel und Gerd sollten doch bitte einmal zur Bühnenmitte kommen. Was war denn jetzt los? Gerd hatte seinen Geburtstag doch im Januar gehabt! Sollten sie geehrt werden? Lag etwas Besonderes vor?   Ja, es gab einen besonderen Grund hierfür.

 

Die beiden hatten nämlich ihren 40. Hochzeitstag, ein Grund zu gratulieren.

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Nach diesem Auftritt wurden dann noch ein paar Gruppenfotos gemacht, sehr zur Freude des Hoffotografen.

 

 

Apropos Fotos. Ich habe da einen Vorschlag für unsere tanzenden Akteure zu machen: Bitte beim Schlussbild mindestens 1 Minute verharren, das ergibt ein schöneres Bild……

 

Mir sind die Tramps, Tramps, Tramps us de Pfalz , mir schaffen alles..... uns kann keiner.......

Pap de Mul

Burgelfen